Warum eine Ersthundeberatung wichtig ist

Wir stellen immer wieder fest, dass vielfach Hunde-Anschaffungsentscheide getroffen werden, welche sehr emotional und materialistisch gesteuert sind. Kunden welche unseren Anamnesebogen ausfüllen, finden am Anfang eine der wichtigsten Fragen: "Warum haben Sie sich für diesen Hund entschieden"? Ein kleiner Auszug aus Antworten:

  • Er hat so nett geschaut.
  • Der war so kräftig, der macht Eindruck.
  • Der beschützt mich sicher gut.
  • Sein Fell war so weich.
  • Es war der Einzige der übrig geblieben ist.
  • Alle haben so einen Hund.
  • Der haart nicht.
  • Meine Freundin hat auch so einen.
  • Der passt auch farblich gut zu uns.

Sie merken worauf wir aufmerksam machen wollen? Alle diese Antworten klingen zwar lustig, können aber innert kürzester Zeit zu Frustration und Überforderung auf allen Seiten führen. Diese emotionalen Argumente sind zwar auch sehr wichtig, sollten jedoch auch von Vernunft und rationalen Grundgedanken über die Bedürfnisse des Hundes begleitet sein, wenn es um die richtige Auswahl des Hundes geht. Menschliches Mitleid oder den Hund als Mobiliar/Sache zu betrachten kann den Hund unglaublich verwirren und ihm Mühe bereiten, seinen Platz in der Familie zu finden.

Welche Fragen sollten vorher beantwortet werden

Hier eine kleine Auflistung, welche Fragen sicherlich zu den ersten gehören sollten, die man sich stellt, bevor der Hund angeschafft wird:

  • Bin ich bereit, die nötige Zeit zu investieren, die der Hund braucht?
  • Soll es ein Rassehund sein? Soll es ein Hund aus dem Tierheim sein?
  • Habe ich genügend Zeit und Geduld, um einen Welpen zu erziehen?
  • Darf es ein älterer Hund sein?
  • Möchte ich einen Rüden oder eine Hündin?
  • Möchte ich einen eher intro- oder extravertieren Hund?
  • Soll mein Hund eine eher hohe Energie- oder niedrige Energie haben?
  • Soll mein Hund führungstolerant sein?
  • Führe ich gerne 24h/365 Tage im Jahr?
  • Will ich mich die kommenden 15 Jahre an ein Lebewesen binden und es pflegen?
  • Kann ich meinen Hund physisch und psychisch auslasten?
  • Wollen alle Familienmitglieder einen Hund?
  • Kann ich den Hund physisch und mental kontrollieren?
  • Passt eine Hundeanschaffung in meine momentane Lebenssituation?
  • Wer passt im Notfall auf meinen Hund auf?
  • Kann ich mir einen Hund finanziell leisten?
  • Kann ich meinen Hund zur Arbeit mitnehmen?
  • Leidet im Umfeld jemand an Allergien?

Durch unsere langjährige Arbeit mit Hund/Mensch Teams können wir mittlerweile beurteilen, ob es im Nachhinein jeweils eine Entscheidung war, die auf nur emotionaler und nicht auf rationaler/emotionaler Basis gefällt wurde.

Wie läuft die Beratung ab?

Eine fundierte Abklärung und Beratung vor dem Kauf mit uns, kann Ihnen viel Mühe, Frust und Enttäuschung ersparen.

Idealerweise setzen sich alle Beteiligten der Familie an einen Tisch und wir übernehmen den Rest. Sie können uns alles fragen und Ihre Bedenken äussern. Geht es um die Entscheidung, ob ein Hund in Frage kommt, sind andere Fragestellungen wichtig als, wenn es um die richtige Rasse/Hundetyp geht.

Um Ihnen Ihre Führungsstruktur aufzuzeigen, arbeiten wir sensitiv und analytisch und unterstützen dies mit modernsten Instrumenten der Führungstechnik. So können wir Ihnen mittels einer ausgeklügelten Software innert weniger Minuten grafisch aufzeigen, wie ihre Grundveranlagung in der Führung aussieht.

Worauf achte ich bei der Auswahl - Personality Profil

Die eingesetzte Software “Personality Positioning System” (PPS) gibt in kurzer Zeit und mit Hilfe von gut lesbaren Grafiken Aufschluss über die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen. Also beispielsweise darüber, wie der Mensch kommuniziert, was ihn motiviert, ob jemand eher strukturiert vorgeht, welche Art der Zusammenarbeit jemand eingeht und welchen Führungsstil demnach bevorzugt wird.

Es ist nichts Neues, dass Hunde sehr gut auf ruhige, bestimmte und konsequente Anweisungen reagieren und dass sie sich gerne an klar strukturierten Abläufen orientieren. Ist sich ein Hundehalter dessen bewusst und kann er auch die Kommunikation mit einer guten Mischung aus Einfühlungsvermögen und Klarheit “an den Hund” bringen, so wird schon ein wichtiger Baustein für das Vertrauen zwischen Hund und Mensch gelegt sein.

Die von Ana Lienert seit längerem eingesetzte Coaching-Software PPS führt zu einem besseren Verständnis darüber, welche Rolle jemand seiner Natur entsprechend einnehmen wird. Die Resultate können einen Hinweis darauf geben, worauf jemand bei der Anschaffung eines Hundes achten sollte.

Entwickelt wurde PPS in der Schweiz u.a. für Teambildung und fürs Coaching von einem uns persönlich bekannten Coach und Entwickler.

Wie funktioniert PPS?

  • Anhand eines webbasierten Fragenbogens mit 40 Fragen wird in 15 Minuten ein Persönlichkeitsdiagramm erstellt, welches einen Eindruck über die Persönlichkeitsstruktur liefert.
  • Das Resultat ist ein Diagramm, welches das Verhältnis zwischen Introversion und Extraversion sowie zwischen rationalem und emotionalem Grundverhalten aufzeigt.

Jede Auswertung wird in einem persönlichen Coachinggespräch mit Ana Lienert besprochen.

 

 

 

Was kostet eine Ersthunde-Beratung?

Siehe weitere Informationen auf folgender Seite: Preise 2019

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©Foto Sandra Handschin Fotografie